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Die Geschichte von Falster - Reiseführer Historie Geschichte

Falster Geschichte
Die Geschichte von Falster
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Die Vergangenheit von Falster reicht weit in vorgeschichtliche Zeiten zurück. So existieren bei den Orten Radbjerg und Skelby im Süden der Insel noch einige Gedenkstätten und Relikte von steinzeitlichen Siedlungen. Auch deutet die Endung "by" an einigen Ortsnamen darauf hin, dass sowohl die Schweden als auch die Slawen einst einen gewissen Einfluss auf die geschichtliche Entwicklung von Falster genommen haben. Ebenfalls aus dieser durch Nachbarvölker beeinflussten Zeit stammt das in der Mitte der Insel gelegene "Virket", eine aus Gräben und Holz errichtete Befestigungsanlage, die mit Erde aufgeschüttet wurde. Erst ab etwa 1.000 n. Chr. konnte durch die Machtkonzentration auf die dänischen Könige eine weitere Expansion der zugewanderten wendischen Völker gebremst werden. Sein heutiges Erscheinungsbild als Sommerparadies verdankt der Süden der Insel den umfänglichen Deichbauten, die von erfahrenen niederländischen Bauleuten unter König Christian II. ab dem Jahr 1522 durchgeführt wurden. Im 19. Jahrhundert sicherten weitere ausgedehnte Deichprojekte die Küsten von Falster zusätzlich ab, doch mussten durch die verheerende Sturmflut von 1872 herbe Rückschläge hingenommen werden. Aus der jüngeren Vergangenheit von Falster stammt die 1482 in Nykøbing erbaute gotische Gråbrødekirke, deren Inneres interessante Grabmale sowie wertvolle Gemälde birgt. Ebenfalls von historischer Bedeutung ist das Czarens Hus, in dem Zar Peter I. im Jahr 1716 Rast machte.

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